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Passivhaus-Fenster – doppelte Funktion

Fenster spielen im Passivhaus in zweierlei Sicht eine bedeutende Rolle: Zum einen kann der Wärmeverlust trotz großer Glasflächen verringert werden, zum anderen eröffnen Fenster die Möglichkeit des Wärmegewinns durch Sonneneinstrahlung.

 

Mit Internorm-Fenstern erreicht man bei Wärmeschutzverglasungen, wie sie im Passivhaus eingesetzt werden, Ug-Werte von bis zu 0,58 W/m²K. Diese besitzen zwei infrarot-reflektierende Beschichtungen und sind mit Argon bzw. Krypton gefüllt. Damit liegen die inneren Oberflächentemperaturen der Scheibe in der Nähe der Raumlufttemperatur. Der Gesamtenergie-Durchlassgrad (g) liegt bei den 3fach-verglasten Internorm-Fenstern um etwa 50 %, je nach Beschichtung und Gasfüllung. Durch den Einsatz solcher Fenstersysteme sind die Wärmegewinne bei Häusern mit Südorientierung selbst von Dezember bis Februar höher als die Wärmeverluste.

Wichtige Einflussfaktoren auf Passivhaus-Fenster

Neben der Verglasung sind auch die Dämmung der Fensterrahmen und die Wärmebrücken am Glasrand sowie im Anschlussbereich Fenster-Wand zu beachten. Ansonsten würden sich die positiven Wärmegewinne sofort wieder aufheben. Im Vergleich zu herkömmlichen Fensterrahmen erreicht beispielsweise der Rahmen vom fixverglasten Internorm-Fenster EDITION sensationelle Ug-Werte von 0,63 W/m²K.